NEWS - Blutiger Terror zum CSD: Jagd auf den radikalisierten Abdul B. erschüttert Berlin!


Blutiger Terror zum CSD: Jagd auf den radikalisierten Abdul B. erschüttert Berlin!

Nach dem tödlichen Anschlag im Umfeld des Christopher Street Day (CSD) in Berlin dauern die Ermittlungen gegen den weiterhin flüchtigen Tatverdächtigen Abdul B. mit Hochdruck an. Nach Angaben der Berliner Strafverfolgungsbehörden soll der in Berlin geborene und deutsche Staatsangehörige am Abend des 25. Juli 2026 gegen 22 Uhr im Bereich des Tiergartens mit einem gemieteten Fahrzeug mehrere Menschen erfasst und teils lebensgefährlich verletzt haben. Darüber hinaus wird ihm vorgeworfen, mehrere Personen mit einer Stichwaffe attackiert zu haben. Eine Frau erlag noch am selben Abend ihren Verletzungen. Aus ermittlungstaktischen Gründen machen Polizei und Staatsanwaltschaft derzeit keine weiteren Angaben zum Stand der Fahndung oder zu den laufenden Untersuchungen.


Im Zuge des großen öffentlichen Interesses haben die Behörden Details zu früheren Strafverfahren gegen den Verdächtigen veröffentlicht. Bereits 2022 war Abdul B. wegen Körperverletzung und räuberischer Erpressung vom Amtsgericht Tiergarten verurteilt worden. Schwerer wiegt jedoch ein weiteres Verfahren aus dem Jahr 2026: Wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat sowie der Verbreitung verbotener IS-Propaganda wurde er zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt. Nach Überzeugung des Gerichts hatte er versucht, sich dem sogenannten „Islamischen Staat“ anzuschließen und war dafür über die Türkei in den Libanon gereist, um weiter nach Syrien zu gelangen. Dort wurde er festgenommen und später nach Deutschland überstellt. Das Gericht hob den Haftbefehl nach dem Urteil auf und stellte die Entscheidung über eine mögliche Strafaussetzung zur Bewährung zunächst zurück. Die Generalstaatsanwaltschaft legte gegen das Urteil Berufung ein und forderte eine höhere Strafe sowie die Fortdauer der Untersuchungshaft.


Zuletzt hatten Ermittler Anfang Juli 2026 erneut die Wohnung des Tatverdächtigen in Berlin-Schöneberg durchsucht. Anlass war ein Anfangsverdacht wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten jedoch lediglich eine Spielzeugwaffe, weshalb das Verfahren eingestellt wurde. Ob und in welchem Zusammenhang frühere Ermittlungen mit dem jetzigen Anschlag stehen, ist derzeit Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Die Behörden setzen ihre intensive Fahndung nach Abdul B. fort.


Text: TALNEWS | Sebastian Braun | veröffentlicht: 30.07.2026 | 02:00 Uhr

Quelle: Pressemitteilungen, Staatsanwaltschaft und Polizei Berlin

Was wir bisher wissen - Tödliche Amokfahrt überschattet CSD in Berlin: Mutmaßlich islamistischer Anschlag fordert Menschenleben

Der Christopher Street Day in Berlin hat am späten Samstagabend ein tragisches Ende genommen, als ein Lieferwagen am Rande der Feierlichkeiten im Großen Tiergarten unvermittelt in eine Menschenmenge raste und eine Frau tötete sowie mindestens 16 weitere Personen zum Teil schwer verletzte. Die traditionsreiche Großveranstaltung, bei der Hunderttausende friedlich für Diversität, Toleranz und die Rechte der queeren Community demonstriert hatten, wurde daraufhin umgehend abgebrochen. Neben den verheerenden Verletzungen durch das Fahrzeug berichteten Zeugen gegenüber den Einsatzkräften zudem von möglichen Stichverletzungen, weshalb die Polizei intensiv prüft, ob es eine zweite Tatphase gegeben hat. Die Sicherheitsbehörden haben in der Nacht zum Sonntag einen mutmaßlichen Tatverdächtigen aus dem Berliner islamistischen Milieu identifiziert, nach dem mit Hochdruck gefahndet wird, während ein SEK-Einsatz in einer Wohnung in Schöneberg zunächst ohne Festnahme blieb. Bundeskanzler Friedrich Merz und der Berliner Regierende Bürgermeister Kai Wegner verurteilten die Bluttat scharf als abscheulichen Anschlag, während die Kriminalpolizei über ein neu eingerichtetes Hinweisportal und eine Personenauskunftsstelle für Angehörige nach Zeugen und Hinweisen sucht.

Text: TALNEWS - Sebastian Braun
Quelle: Pressestelle Polizei Berlin und StA Berlin
Veröffentlicht: 26.07.26 | 05:00