Wuppertaler Marokkaner e.V. setzen sich für bedürftige Menschen ein

Wuppertaler Marokkaner (Interessenvertretung) verschenkt warme Mahlzeiten am Wupperpark an Bedürftige 


Am Samstag, den 14. März 2026, hat die Interessenvertretung Wuppertaler Marokkaner erneut eine Hilfsaktion in Wuppertal durchgeführt und direkt am Wupperpark vor dem Café Cosa warme Mahlzeiten an Menschen verteilt, die obdachlos sind oder sich aufgrund ihrer finanziellen Situation keine warme Mahlzeit leisten können. Angeboten wurden Hühnerfrikassee mit Reis, frische Bananen, Fruchtjoghurt sowie kleine Wasserflaschen – eine vollwertige Mahlzeit, die nicht nur satt macht, sondern den Gästen auch ein Stück Wertschätzung und Normalität vermittelt. Viele der Anwesenden nutzten das Angebot nicht nur zum Essen, sondern auch für Gespräche; zahlreiche freundliche Begegnungen sorgten für eine offene und respektvolle Atmosphäre, in der unterschiedliche Lebenswelten miteinander in Kontakt kamen. Eine Besucherin berichtete, dass sie sich über solche Aktionen besonders freue, weil sie und ihre pflegebedürftige Mutter so gemeinsam eine warme und leckere Mahlzeit erhalten und sich für einen Moment weniger Sorgen um den Alltag machen müssten. Nach Angaben der Organisatoren wurden rund 130 Portionen ausgegeben, wobei das Klientel bunt gemischt war und sowohl wohnungslose Menschen als auch Personen mit sehr geringem Einkommen das Angebot dankbar annahmen. Die Interessenvertretung Wuppertaler Marokkaner achtete zudem darauf, dass der anfallende Müll vollständig eingesammelt und entsorgt wurde, um den Veranstaltungsort sauber zu hinterlassen und ein verantwortungsbewusstes Zeichen im öffentlichen Raum zu setzen. Die Aktion wurde durch Sachspenden und finanzielle Beiträge aus den Reihen der Mitglieder der Interessenvertretung Wuppertaler Marokkaner ermöglicht, die sich bereits in der Vergangenheit immer wieder ehrenamtlich in der Stadtgesellschaft engagiert haben. Vor Ort war auch die Pressesprecherin Ilham Temsamani, die Fragen zu Ablauf, Motivation und künftigen Projekten beantwortete und dabei auf die Bedeutung von Solidarität und nachbarschaftlichem Zusammenhalt in einer Großstadt wie Wuppertal hinwies. Unterstützt wurden die Wuppertaler Marokkaner von dem Kampfsportverein Fightplace Wuppertal e.V. (Fightpalace), vertreten durch Hassan Jarryi, der selbst Mitglied der Interessenvertretung Wuppertaler Marokkaner ist und mit seinem Engagement zeigt, wie Sportvereine soziale Verantwortung übernehmen können. Viele der Menschen, die das Angebot annahmen, äußerten sich positiv über die Aktion und betonten, wie wichtig solche niedrigschwelligen Hilfsangebote gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten seien; zugleich verbanden sie ihren Dank mit der Hoffnung, dass sich in Zukunft noch mehr Vereine, Initiativen und Unternehmen an ähnlichen Aktionen beteiligen, um bedürftige Menschen in Wuppertal dauerhaft zu unterstützen und das soziale Miteinander in der Stadt weiter zu stärken.

Text & Bilder: TALNEWS | Leon Wagemann
Quelle: TALNEWS Reporter vor Ort